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Publiziert am: 30.01.2026

Matratzen-Recycling im Aargau: Pilotprojekt der Matratzen-Allianz
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/matratzen-recy...
PILOTPROJEKT
Der Aargau wird zum Pionier im Matratzen-Recycling – Verein will 80
Tonnen Material sammeln
An drei Sammelstellen im Kanton kann man alte Matratzen abgeben. Sie werden in
einem zweijährigen Pilotprojekt der «Matratzen-Allianz» verwertet statt verbrannt.
Vanessa Schaad
28.11.2025, 05.00 Uhr
Wer eine neue Matratze kauft, kümmert sich meist nicht darum, was mit
dem ausgedienten Modell geschieht. Oft nehmen es die Lieferanten direkt
mit, wenn sie das neue Bett liefern oder es landet auf der Strasse. Dort
wird die Matratze von der Sperrgutsammlung abgeholt und später
verbrannt. Dabei könnte sie wiederverwertet werden.
Bisher landen die meisten ausgedienten Matratzen auf der Strasse.
Bild: zvg
Ein Verein aus der Möbelbranche, die sogenannte Matratzen-Allianz, hat
zusammen mit dem Kanton ein Pilotprojekt im Aargau gestartet. Während
zwei Jahren können Verbraucherinnen ihre Matratzen gegen die übliche
Sperrgutgebühr an drei Sammelstellen in Spreitenbach, Hunzenschwil und
Kölliken abgeben. Das Ziel: Der Aufbau eines Sammel- und
Logistiksystems, um Matratzen zu recyceln. Ein Schritt in Richtung
Kreislaufwirtschaft.
Die Matratzen werden geprüft, erfasst und in der Justizvollzugsanstalt
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03.12.2025, 16:50
Matratzen-Recycling im Aargau: Pilotprojekt der Matratzen-Allianz
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/matratzen-recy...
Witzwil zerlegt. Das Material wird getrennt. In der Testphase sollen
mindestens 80 Tonnen Material von Matratzen aus der Region gesammelt
und die gewonnenen Stoffe wiederverwendet werden. Das Kunststoff-
Ausbildungs- und Technologie-Zentrum in Aarau begleitet das Projekt
wissenschaftlich.
«Wir müssen bei der Kreislaufwirtschaft Gas geben»
Der Gründung der Matratzen-Allianz 2021 ist ein Workshop mit
Herstellern und Händlern von Matratzen sowie Recyclingunternehmen
vorausgegangen. Mit dabei: Jens Fischer, Mitglied der Geschäftsleitung von
Hilding Anders Switzerland. Dem Unternehmen gehört der schweizweit
grösste Matratzenhersteller Bico.
Jens Fischer ist Präsident der Matratzen-Allianz.
Bild: zvg
Seit diesem Jahr ist Fischer Präsident der Matratzen-Allianz. «Als
Hersteller müssen wir im Bereich Kreislaufwirtschaft Gas geben», sagt er.
Denn der Druck auf Unternehmen steige: «Jetzt können wir noch freiwillig
etwas aufbauen, sonst wird der Gesetzgeber irgendwann Regeln
vorschreiben.» Mehrere europäische Länder seien im Matratzen-Recycling
bereits weiter. Ausserdem hätten die Matratzenhersteller auch eine
Verantwortung, sich um die Entsorgung zu kümmern.
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03.12.2025, 16:50
Matratzen-Recycling im Aargau: Pilotprojekt der Matratzen-Allianz
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Laut groben Schätzungen landen in der Schweiz jedes Jahr eine Million
Matratzen im Müll, sagt Fischer. «Rund alle zehn Jahre ersetzen
Schweizerinnen und Schweizer ihre Matratze. Dazu kommen solche von
Hotels, Spitälern und Pflegeheimen.»
Würde man all diese Matratzen verwerten, liessen sich rund 50'000 CO2-
Äquivalente einsparen, schreibt die Matratzen-Allianz in einer Mitteilung.
Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoss einer Gemeinde mit 10'000
bis 13'000 Einwohnern.
Die Matratzen dürfen nicht nass sein
Nicht alle Matratzen können recycelt werden. «Wenn sie nass sind oder
bereits schimmeln, können sie nicht weiterverwertet werden», sagt
Fischer. Auch sollten die Matratzen nicht zusammengedrückt werden.
Die Wiederaufbereitung von Matratzen ist komplex, da sie aus mehreren
Materialien bestehen, sagt Fischer. Während der Pilotphase wird die Hülle
der Matratzen nicht rezykliert. Sie besteht aus mindestens zwei
Materialien, die eng verwoben sind. Das mache die Trennung schwierig.
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Der Kanton finanziert die Hälfte der Kosten
Warum wird das Projekt im Aargau durchgeführt? Der Kanton biete eine
hohe Dichte an Möbelhäusern und Fachgeschäften und habe eine
effiziente Logistik, schreibt die Matratzen-Allianz. Der Kanton Aargau
steuert knapp die Hälfte der Kosten, 90'000 Franken, bei, schreibt das Amt
für Umwelt. 100'000 Franken bringe der Verein selbst auf.
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Ein Ansatz, wie das Recycling auch nach der Pilotphase finanziert werden
kann, ist ein vorgezogener Recyclingbeitrag. Damit würde man die Kosten
der Wiederverwertung beim Kauf der Matratze bezahlen. Bei PET-
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03.12.2025, 16:50
Matratzen-Recycling im Aargau: Pilotprojekt der Matratzen-Allianz
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/matratzen-recy...
Flaschen ist dies beispielsweise bereits der Fall. Rund 20 Franken kämen
so pro Matratze für die Rückgewinnung der Rohstoffe nach der Entsorgung
dazu, sagt Fischer.
Dass aus dem Material tatsächlich wieder neue Matratzen entstehen, sei
die Vision, sagt Jens Fischer. «Mit dem Projekt wollen wir zeigen, dass der
ganze Prozess, Matratzen zu recyceln, in der Schweiz funktionieren kann.»
Am 1. Dezember findet der Kick-off-Event statt. Als nächsten Schritt plant
die Matratzen-Allianz, das Matratzen-Recycling politisch zu verankern
sowie mit einem Ökodesign Matratzen einfacher rezyklierbar zu machen.
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vor 1 Tag
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03.12.2025, 16:50

Ansprechpartner und Firma

Katz Kunststoff-Ausbildungs- und Technologie-Zentrum

5000 Aarau

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