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Psychotraumatologie, Fachpädagog/in für Psychotraumatologie
Diplom / Zertifikat des Anbieters
Beschreibung
Beschreibung des Angebots
Im Fortbildungslehrgang zum/zur „FachpädagogIn für Psychotraumatologie” werden den Teilnehmenden die notwendigen Grundkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt, sowie die Haltung gelehrt, die "Traumapädagogik" auszeichnet. Das Konzept der traumazentrierten Fachpädagogik dient speziell der Professionalisierung jener Berufsgruppen, die in pädagogischen Arbeitsfeldern tätig sind. Die Diagnostik psychotraumatischer Syndrome im Kindes- und Jugendalter sowie traumaspezifisch-modifizierte Interventionsmöglichkeiten und Techniken der Beratung werden geübt.
Voraussetzung zur Zulassung sind ein erstqualifizierender Berufsabschluss sowie entsprechende Arbeitsrerfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Teilnehmende sind typischerweise Lehrer, Schulpsychologen, Erzieher, Diplom-, Sozial- oder Heilpädagogen.
Aufbau der Ausbildung
Inhalt:
- «Das Monster in mir» – eine Aussage eines Achtjährigen
- Achtsamkeitstraining BINJA – Stabilisierung und Regulierung bei traumatisierten Kindern (fakultativ)
- Akute Traumatisierung
- Bewältigungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag
- Diagnostik und Indikation bei Kindern und Jugendlichen
- Einzelsupervision
- Fallkonzeption
- Grundkurs
- Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie
- Gruppendynamik mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen und die Schaffung eines pädagogischen Millieus
- Narrative Expositionstherapie NET (fakultativ)
- Neurobiologie des PTSD
- Präverbale Traumatisierung
- Psychohygiene – Stressbewältigung – Selbstfürsorge in sozialen Berufen
- Supervision für PädagogInnen
- Supervision für PädagogInnen und BeraterInnen, die mit Menschen mit spätdiagnostiziertem Autismus arbeiten
- Transgenerationale Traumatisierung (fakultativ)
- Traum und Trauma (fakultativ)
- Trauma und Familie: Arbeit mit traumatisierten Eltern
- Traumatisierte Flüchtlinge im Schulalltag (fakultativ)
- Übertragung und Gegenübertragung als pädagogisches Instrument
- Vertiefung präverbale Traumata (fakultativ)
- Vulnerable Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund kompetent begleiten und unterstützen (fakultativ)
Die Teilnehmenden erstellen als Abschlussarbeit eine Falldokumentation.
Voraussetzungen
Zulassung
Erstqualifizierender Berufsabschluss sowie entsprechende Arbeitsrerfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Teilnehmende sind typischerweise Lehrer/innen, Schulpsychologen/-psychologinnen, Erzieher/innen, Diplom-, Sozial- oder Heilpädagogen/-pädagoginnen.
Kosten
CHF 5'750.-
Abschluss
- Diplom / Zertifikat des Anbieters
Am Abschluss der Fortbildung steht die berufsspezifische Zertifizierung zum/zur „FachpädagogIn für Psychotraumatologie”. Die Fortbildung wird zertifiziert durch das SIPT und das DIPT (Deutsches Institut für Psychotraumatologie).
Zudem besteht die Möglichkeit über die Fortbildungen des SIPT einen „CAS Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen im pädagogischen Feld” des Gesundheits-Campus der St. Elisabeth Universität, Bratislava, mit Sitz in Luzern, zu erlangen.

